Nominierung für den Liebster Award

Als ich die Mail mit dem Titel “Liebster Award” las, dachte ich “Huch? Hab ich echt etwas gewonnen? Oder nur Spam?” Denn bis vor ein paar Tagen hatte ich keine Ahnung, was das ist. Liebster Award?

Eigentlich hörte es sich ganz nett an und das ist es auch. Mehr Leser für den eigenen Blog und selbst hat man die Möglichkeit durch andere Blogs zu stöbern. Immer auf der Suche nach neuer Inspiration, freue ich mich, mich durch den ein oder anderen gelungenen Reiseblog zu klicken. So viele wie es gibt, ist man für etwas Inspiration immer dankbar.

Eigentlich war mein Blog ja von Anfang an nur für Freunde und Familie gedacht, aber wenn auch Andere daran Gefallen finden, ist das natürlich immer schön. Wenn die Arbeit geschätzt wird. Oft frägt man sich, wie das professionelle Blogger eigentlich hinbekommen. Ständiges bloggen und trotzdem das Reisen selbst nicht vernachlässigen und vor allem genießen.

 

Jetzt jedenfalls erstmal: Was ist der Liebster Award? Genau das habe ich mich auch gefragt als ich die E-Mail von Mona von travelmakesyouricher.com  gelesen habe. Danke für die Nominierung! Und Danke für die positive Rückmeldung zu meinem Blog, der noch in den Kinderschuhen steckt.

Prinzipiell ist das Ganze eine Art Kettenbrief, wie man ihn noch aus der Grundschule kennt, nur ohne die albernen Drohungen. Zumindest habe ich keine bekommen und lebe auch noch, obwohl die Nominierung schon ein paar Tage her ist. Das ganze ist in ein schönes Interview verpackt. Ein Blogger stellt elf Fragen und schickt sie anderen Bloggern, von denen er glaubt, er verdient mehr Aufmerksamkeit. Dieser Beantwortet das Ganze und überlegt sich elf neue Fragen. So geht es immer weiter.

Jetzt zu den Fragen, welche ich bekommen habe:

1. Wie geht’s dir heute?

Gut. Obwohl ich gerade ein kleines Problem mit einem Geldautomaten hatte. Aber hey, ich bin auf Reisen und Gesund. Warum sollte es mir schlecht gehen?

2. Welcher ist dein Lieblingsartikel auf deinem eigenen Blog?

Vermutlich der über Saigon. Dort hat es mir, obwohl es eine stinkige, laute, riesige asiatische Metropole war sehr gut gefallen. Der Flair war einmalig und die Bilder fand ich selbst sehr gelungen. Wobei ich noch nicht im Iran war und dort vermutlich jeder Post mein Lieblingsartikel sein wird.

3. Was bedeutet für dich Heimat?

Heimat? Das ist eine gute Frage, ich bin nicht sehr heimatbezogen. Es ist eher ein Ort, in den man zufällig hineingeboren wird. Die wirkliche Heimat ist weniger das Land, als das Umfeld, das man sich selbst schafft. Der Freundeskreis, das Lieblingscafé, der tolle Club, der Sportverein. Zum Beispiel habe ich vor dem Reisen nicht gemerkt, was für eine tolle Familie und Heimat der Sportverein für mich ist.

4. Hattest du auf deinen Reisen ein Erlebnis, das dein Verhalten nachhaltig beeinflusst hat?

Die Gastfreundschaft in der Türkei, definitiv! Ich habe gelernt wie wichtig es für einen Reisenden ist, nette Einheimische zu haben. Jetzt würde ich sofort jemanden, der etwas ratlos und evtl. mit Karte auf der Straße steht ansprechen und ihn fragen, ob ich ihm helfen kann. Wenn möglich würde ich ihm dann nicht nur den Weg erklären, sondern auch ein Stück begleiten um sicher zu sein, dass er sein Ziel findet. Oder nette Reisende auf einen Kaffe oder ein Bier einladen. Und Couchsurfing! Die beste Art, ein bisschen Reiseflair zu sich nach Hause zu holen und mit netten Touristen in Kontakt zu kommen und sicher zu gehen, dass sie ihre Reise wirklich genießen und authentische Erlebnisse haben.

5. Was war das Unnötigste, wofür du bisher Geld ausgegeben hast?

Eins? Da gibt es einiges, weil man doch ständig irgendwo zuviel ausgibt, sei es weil man abgezogen wird oder weil man eben gerade in diesem Augenblick etwas unbedingt gebraucht hat und dann merkte, es war doch dumm.

Aber wenn ich etwas Konkretes nennen müsste, wäre es wohl das Erlebnis letztens auf einem Markt in Hué, Vietnam. Wir wollten eigentlich nur Suppe und wurden sowieso schon wieder wie Vieh in den Stand gezogen, aber nun gut. Wir bekamen unsere Suppe und konnten kaum in Ruhe essen, da uns die übereifrige Verkäuferin schon etwas zu trinken andrehen wollte, obwohl wir doch gerade erst hier aßen. Wir bekamen also unsere Suppe und waren recht zufrieden, bis die gute Frau anfing, uns mehr und mehr Essen vor die Nase zu stellen. Das war uns gleich suspekt und wir aßen nichts davon, außer einem winzigen Schüsselchen mit Suppe und irgend einer Art von Knödel oder Fleisch. Am Ende zahlten wir für dieses Schälchen genauso viel wie für die Suppe. Solche Abzocken nerven mich echt. Es ist ja kein Weltuntergang und diese Summen halten sich im sehr geringen Rahme, aber es geht ums Prinzip. Man wird dadurch auch oft überparanoid und misstraut sogar eigentlich freundlichen Menschen.

6. Welches Reiseziel hat dich am meisten enttäuscht?

Nichts so wirklich. Vielleicht Barcelona weil es jeder immer so hypt und man somit zu hohe Erwartungen hat.

7. Und welches Reiseziel hat dich am meisten überrascht?

Porto. Die perfekte Studentenstadt, mit wunderschöner historischer Altstadt.

8. Welche Reise-Apps kannst du empfehlen?

Da nutzte ich nichts so wirklich. Am meisten Couchsurfing, wobei es ja keine so wirkliche App ist. Auf jeden Fall eine tolle Sache um Geld zu sparen und gleichzeitig einmalige Erlebnisse mit Einheimischen zu teilen.

9. Was bedeutet für dich Luxus?

Vielleicht mehr zu haben, als man zwingend zum Leben braucht. Ich kann gut mit nur dem Nötigsten auskommen, aber gönne mir gerne Mal die ein oder andere Kleinigkeit.

10. Welches ist dein Lieblingsbuch?

Der Fänger im Roggen – J. D. Sallinger

Der Ekel – Satre

11. Wasser oder Berge?

Berge, natürlich! Zum Wandern oder Snowboarden. Was will ich mit Wasser, außer als Schnee in den Bergen?

 

Meine elf Fragen:

 

1. In welches Land bist du als erstes mit dem Rucksack gereist?

2. Wie alt warst du da?

3. Wenn du jetzt sofort in ein beliebiges Land reisen könntest, unabhängig von Geld, Sicherheitslage etc. , welches?

4. Wieso bloggst du?

5. Die schönste Sache in deinem Leben außer Reisen?

6. Würdest du gerne für immer weiter reisen oder lieber sesshaft werden?

7. Kannst du deinen Ellbogen lecken?

8. Wenn du nur ein einziges Teil mit auf Reisen nehmen dürftest, welches wäre es?

9. Kannst du kochen?

10.Hattest du jemals ein richtig schockierendes oder angsteinflößendes Erlebnis, so dass du am liebsten sofort heim geflogen wärst?

11. Was würdest du in deinem Heimatland am liebsten ändern?

 

Zum Schluss noch:  Was ihr tun müsst, wenn ihr  nominiert wurdet und Lust habt, auch mitzumachen:

Spielregeln

  • Bedanke Dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seinen Blog.
  • Zeige, dass Dein Artikel zum Blogstöckchen “Liebster Award” gehört. Benutze dazu gerne das Awardbild.
  • Beantworte die elf Fragen, die dir gestellt wurden.
  • Formuliere selbst elf Fragen.
  • Nominiere bis zu elf weitere, noch recht unbekannte Blogger und bitte sie, Deine Fragen zu beantworten.
  • Informiere den jeweiligen Blogger über die Nominierung.

 

Wen nominiere ich?

nuestra-america.de von Morten und Rochssare

ostkarten.net leider ohne Namen

travel-the-world-with-us.de von Uli und Sabine

 

 

 

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