Städtetrip unter alten Bekannten.

Hallo zusammen!

Und mmmhm… weiß gar nicht, was ich sagen soll… Ich bin es wieder, Glen. Wisst ihr noch? Ich habe euch mit den Beiträgen aus Slowenien  damals auf dem Laufenden gehalten… aber gut. Für die, die mich nicht kennen: Vor etwas mehr als einem dreiviertel Jahr war ich als Praktikant bei wasgesternwar.com mit dabei. Und nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte ich mich gut eingefunden und ein paar Beiträge geschrieben. Eigentlich dachte ich ja schon, das war es wieder mit der Reisebloggerei. Doch manchmal kommt es einfach anders, als man denkt…

Deswegen freue ich mich umso mehr, euch heute hier freudig mit zu teilen:
Erneut haben mich meine… Ich denke ich kann mittlerweile sagen… Freunde von diesem wundervollen Reiseblog eingeladen, sie zu begleiten und für sie zu schreiben. Was soll ich da noch sagen? Dankeschön!!!

Ich möchte euch aber nicht weiter aufhalten, schließlich ist dies ja nicht mein Tagebuch sondern ein Reiseblog. Also los geht’s:

Die Feiertage lagen günstig und so bot sich ein Städtetrip über ein langes Wochenende unweigerlich an. Wunderschöne Altstädte gibt es in Europa ja wie Sand am Meer. Doch nur wenige Städte können mit dieser prunkvollen ehemaligen Hauptstadt des weströmischen Kaiserreiches mithalten. Heutzutage ist sie eine der besterhaltenen Altstädte Europas und man kann wundervolle Architektur im Jugendstil bestaunen. Noch interessanter aber sind die jüdischen Synagogen, die die Wirren des zweiten Weltkriegs überstanden haben. Kommt ihr darauf, um welche Stadt es sich handelt? Nein? Heutzutage ist es eine der reichsten Städte der EU und auch die Stadt mit der geringsten Arbeitslosenquote überhaupt.

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Natürlich reiste ich erster Klasse.

Falls ihr es noch nicht erraten habt, die Rede ist von Prag. Und als Reiseziel ist es perfekt geeignet. Von München aus erreichten wir unsere Destination unglaublich günstig mit dem Fernbus. Und auch vor Ort waren die Preise trotz der Touristenmassen und des UNESCO-Titels günstig, verglichen mit dem schicken München. Auch wenn ich ja eher der Weintrinker bin und als Einhorn natürlich Nektar und Ambrosia bevorzuge, ist zum Beispiel das Bier in Prag wirklich spottgünstig. In jedem Restaurant, das wir besuchten, war ein halber Liter Bier sogar günstiger als Wasser.
Trinkfreudig sind sie, die Tschechen. Das wurde uns schon bei unserer Ankunft in unserer Airbnb-Unterkunft klar. Mit unserem freundlichen Gastgeber Petr tranken wir erst einmal ein paar starke, Tschechische Obstbrände. Unterdessen wurden wir mit den besten Insidertipps eingedeckt. Anschließend legten wir uns alle schlafen. Ich war trotz der Business-class im Bus ganz schön erschöpft und schlief sofort auf der Couch in unserem geräumigen Zimmer ein.

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Erste Impressionen

Aber nun zu meiner Planung. Natürlich war alles perfekt organisiert und durch mich persönlich geplant. Am ersten Tag standen wir um Punkt acht Uhr morgens auf der berühmten steinernen Karlsbrücke, der einstmals einzigen Brücke über die Moldau. Mit prunkvollen Statuen verziert, verbindet sie die fürstliche Kleinseite und die mächtige Prager Burg mit den bürgerlichen Vierteln der Stadt. Nachdem wir es  ausgiebig genossen hatten, die Brücke noch relativ menschenleer vorzufinden, schlenderten wir weiter bergauf. Nach einer… nun sagen wir… etwas unglücklichen Peinlichkeit beim Geldwechseln ließen wir uns unsere gute Laune aber nicht nehmen und ich führte meine Freunde bergauf in Richtung der Festung. Diese ist eine der Hauptattraktionen Prags und hat einiges zu bieten. In ihren Mauern befinden sich nicht nur zahlreiche Palastgebäude, sondern auch eine gewaltige, gotische Kirche, Museen und eine wirklich einzigartige Straße, dem sogenannten Goldenen Gässchen. Eine schmale Gasse mit noch schmaleren bunten Häuschen verschiedener Handwerker.

Nachdem wir alles besichtigt hatten, wurde es uns aber etwas zu voll und wir liefen noch weiter bergauf zu einem Kloster. Viel kurioser aber, war das nahegelegene, anlässlich der Weltausstellung erbaute Replikat des Eifelturms. Jedoch wesentlich kleiner als das Original. Des Weiteren gab es ein Spiegelkabinett und einen Biergarten. Hier legten wir eine Pause ein und amüsierten uns an unseren verzerrten Spiegelbildern, bevor wir wieder abstiegen. Ich war schon ganz schön ins Schwitzen gekommen und ließ mich kurzerhand durch Prag tragen. So eine Tour ist für so ein kleines Einhorn wie mich aber auch viel zu anstrengend…

Wieder unten angekommen gönnten wir uns erst einmal eine Stärkung bei einer würzigen Gulaschsuppe und einem kühlen Bier, bevor wir den Wenzeslaus-Platz erreichten, benannt nach dem ersten slawischen Heiligen. Zufällig war dort auch gerade ein kleines Festchen und wir beobachteten volkstümliche Tänze aus diversen Ländern Europas.

Zurück in unserer Unterkunft, lernten wir Lukas kennen, den Mitbewohner von Petr. Ein smarter Kerl, arbeitet bei Skoda und hat eine Freundin in Bulgarien. Er war uns auf Anhieb sympathisch. Er erzählte, dass er auch einmal Deutsch gelernt hatte, in der Schule, es für ihn aber immer viel zu schwer war. Mir muss er da ja nichts sagen, als begeisterter Blogger und Autor. Neben dem netten Gespräch, ließ ich es mir auch nicht entgehen ihn nach Tipps für die nächsten zwei Tage zu fragen. Woraufhin er uns ein wirklich geniales Restaurant empfohlen hat. Genauer gesagt, war es eine ganze Brauerei mit einer Wirtschaft, der Marke Pivovar. Hier hatten wir das vermutlich beste Essen in ganz Prag. Wir Einhörner schätzen nun mal einfach ein gutes Essen und das auch noch zu nicht einmal der Hälfte des Preises in Deutschland. Damit endete der erste Tag voller neuer Eindrücke.

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