Zusammen mit den Massen…

Nach einem Tag in Nong Khai ging es auch schon weiter nach Laos. Zwar hätte es bestimmt noch mehr hier zu erkunden gegeben, dennoch wollten wir lieber schnell weiter nach Laos.

Der Grenzübergang hörte sich recht einfach an und sollte sich als noch viel simpler und vor allem unterhaltsamer herausstellen. Mit dem Tuk Tuk bis zur Freundschaftsbrücke über den  Mekong, dort schnell den Ausreisestempel aus Thailand erhalten und schon weiter mit dem Bus über die Brücke. auf der anderen Seite gab es erst mal etwas Büroarbeit, mit mehreren Zetteln die ausgefüllt werden wollten auch wenn manches etwas unverständlich war, sogar befremdlich wie das Feld über dem Stand: “Race”.

 

Wie sich herausstellte war einer der drei Männer neben uns, die mir schon im Bus aufgefallen waren, Deutscher. Wir kamen ins Gespräch und wollten gemeinsam den Transport nach Vientiane organisieren.

Gesagt getan, eine Art Pick-up für 400 Baht. die Fahrt sollte interessant werden. Der Deutsche war Englischlehrer, der zweite ebenso aber aus den USA. Der Dritte ihr ehemaliger chinesischer Schüler der in Wahrheit stinkreich, fett und super witzig war.

 

Wir suchten uns gemeinsam Zimmer und aßen zu Mittag. Wir lachten viel und hatten spannende Gespräche, z.B. ist es für Chinesen fast unmöglich am College durchzufallen.

Danach trennten sich unsere Wege wieder und wir machten noch einen kleinen Spaziergang und sahen ein paar Tempel. Abends gab es noch einen wunderschönen Nachtmarkt mit leckeren Snacks.

Mit dem Tuk Tuk von der Grenze nach Vientiane.

 

Vientiane selbst war nicht sonderlich spannend, weshalb wir am nächsten Tag zu einer strapaziösen Busfahrt nach Luang Prabang aufbrachen.

Drei Stunden zu spät kamen wir an, nachdem wir unzählige enge Kurven, Ruckelpartien, Handylärm und Kotzattacken von Mitreisenden überstanden hatten.

Vientiane kam uns schon komplett überlaufen vor, Luang Prabang war aber noch mal eine andere Liga. So stellte es sich als fast unmöglich heraus, ein Zimmer zu finden, weswegen wir für die erste Nacht ein viel zu luxuriöses, teureres Zimmer nehmen mussten.

Alles in allem ist Luang Prabang aber ein wunderschönes Städtchen mit zahlreichen, bunten Tempeln und idyllischer Lage an zwei Flüssen mit direktem Blick auf den Dschungel.

Unseren ersten Tag verbrachten wir damit ein günstigeres Zimmer zu suchen, Wäsche zu waschen und lockerem Sightseeing.

Wir waren auf dem heiligen Berg im Zentrum mit einer riesigen Tempelanlage. Anschließend aßen wir direkt am Fluss und schlenderten noch etwas durch die Innenstadt mit weiteren Tempeln.

Ein Highlight war der Sonnenuntergang direkt am Mekong.

 

 

Weil es hier so schön war, beschlossen wir noch zwei weitere Tage zu bleiben…

Teile deine Gedanken...